Mag. Margareta Kalemba-Holzgethan, M.A.
Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision

August 2013: Alfried Längle (Wien), beschreibt im Interview mit Werner Eberwein die Prinzipien der Existenzanalyse & Logotherapie

Kurzübersicht auch auf www.gle.at zu finden. 

  


Was ist der Unterschied...?  Quelle: Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, Möller und Deisten, Thieme Verlag Stuttgart, 2013

Beratung ("Coaching") sind stützende Gespräche und Empfehlungen zur Stressbewältigung und Lebensführung. 

Psychiatrie ist ein spezielles Fachgebiet der Medizin. Es umfasst die Erforschung, Diagnostik und Therapie psychischer Krankheiten des Menschen. Grundsätzlich können stationäre, teilstationäre (tagesklinische) und ambulante Behandlungsformen unterschieden werden.

Psychiatrischer Notfall ist ein Zustand, der zumeist durch eine Krankheit bedingt ist und einen unmittelbaren Handlungszwang mit sich bringt. Er erfordert eine sofortige, an der akuten Symptomatik orientierte, gezielte Therapie, um eine Gefahr für die Gesundheit des Patienten und evtl. anderer Personen abzuwenden (Fremd- oder Selbstgefährdung).

Neurologie ist die Lehre von den Erkrankungen des zentralen, peripheren und vegetativen Nervensystems einschliesslich der Muskulatur. Neurologie und Psychiatrie sind zwei eigenständige Fächer.

Psychologie ist die Lehre von den normalen seelischen Vorgängen / Wissenschaft, die sich mit dem Verhalten und Erleben des gesunden Menschen befasst. Die klinische Psychologie beschäftigt sich auch mit den psychogenetisch erklärbaren krankhaften seelischen Vorgängen.

Psychotherapie ist die Behandlung von psychischen und körperlichen (psychosomatischen) Störungen und Krankheiten durch gezielten Einsatz von psychotherapeutischen Techniken unter bewusster Nutzung der Beziehung zwischen Psychotherapeut und Patient. Behandlung von Krankheiten durch Gespräche oder übende Verfahren.

Unter psychosoziale Therapien werden alle Behandlungsformen verstanden, die in erster Linie die soziale Situation eines Menschen mit einer psychischen Störung therapeutisch beeinflussen. Sie sollen sozialer Behinderung vorbeugen bzw. diese beseitigen oder verringern. Diese Therapieform umfasst sehr unterschiedliche Ansätze, wie z.B. Milieugestaltung, Psychoedukation, Ergotherapie oder Bewegungstherapie. 

Psychosomatik: Körperstörungen -krankheiten, die infolge gegenwärtiger oder früherer emotionaler Konflikte psychisch (mit-) bedingt sind. Ist auch die Lehre von den körperlich-seelischen Wechselwirkungen von Krankheiten.

Das primäre Ziel der Psychoedukation ist, durch systematische und kompetente Informationen über das jeweilige Krankheitsbild, dessen Entstehungsbedingungen und therapeutische Möglichkeiten besser zu verstehen.

Psychopharmakologie ist die Lehre von der Beeinflussung seelischer Vorgänge durch Psychopharmaka. 

Psychopharmakotherapie ist die medikamentöse Behandlung seelischer Krankheiten.

Psychopharmaka sind Substanzen, die in die Regulation zentralnervöser Funktionen eingreifen und seelische Abläufe modifizieren. Aus pharmakologischer Sicht gibt es allerdings keine Substanz, die direkt "auf die Psyche" einwirkt, vielmehr werden nur bestimmte neurophysiologische oder biochemische Vorgänge verändert. Üblicherweise werden folgende Gruppen unterschieden: 

  • Tranquilizer (Behandlung von Angst- und Spannungszuständen), 
  • Hypnotika (Arzneimittel, das Schlaf erzeugt), 
  • Antidepressiva (stimmungsaufhellende und antriebsnormalisierende Wirkung, Abklingen der körperlichen Depressionssymptome), 
  • Stimmungsstabilizierer (Stabilisierung depressiver und/oder manischer Stimmungsschwankungen), 
  • Antipsychotika/Neuroleptiker (dämpfende Wirkung auf psychomotorische Erregtheit, Aggressivität, affektive Spannung, psychotische Sinnestäuschungen, psychotisches Wahndenken und schizophrene Ich-Störungen), 
  • Antidementiva (zur Behandlung kognitiver Störungen bei Alzheimer-Demenz, insbesondere des Gedächtnisses, des Urteilsvermögens, der Orientierung), 
  • Psychostimulanzien (antriebsstimulierend, leistungs- und konzentrationssteigernd), 
  • Entzugs- und Entwöhnungsmittel

 

Datenschutzverordnung NEU ab 25.5.2018

Als Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision verarbeite ich im Zuge der Anmeldung personenbezogene Daten, wie Vor- und Zuname, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Notfalls-Kontaktpersonen.  

Es besteht keine Absicht Ihre Daten an Dritte oder andere Organisation zu übermitteln.  

Die Verarbeitung dieser Daten erfolgt ausschließlich auf Grundlage der geltenden gesetzlichen Bestimmungen (DSG 2018).  

Es wurden alle notwendigen technischen und organisatorischen Maßnahmen zur Gewährleistung der Datensicherheit getroffen.  

Sie haben jederzeit das Recht auf Auskunft über die Daten, Berichtigung, Löschung und Einschränkung der Verarbeitung der Daten sowie ein Widerspruchsrecht gegen die Verarbeitung der Daten und das Recht auf Datenübertragbarkeit.

In diesem Zusammenhang möchte ich ausdrücklich auf meine Verschwiegenheitspflicht hinweisen! 

 
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